By Noam Chomsky

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Best ideologies & doctrines books

The Utopia Reader

Utopian literature has given voice to the hopes and fears of the human race from its earliest days to the current. the one single-volume anthology of its style, The Utopia Reader encompasses the whole spectrum and heritage of utopian writing-from the previous testomony and Plato's Republic, to Sir Thomas More's Utopia and George Orwell's 20th century dystopia, Nineteen Eighty-Four, via to the current day.

Durruti in the Spanish Revolution

"Durruti used to be the final word working-class hero: sporting the long run in his middle and a gun in each one pocket. Abel Paz's very good biography resurrects the very soul of Spanish anarchism. ”—Mike Davis, writer of Planet of SlumsAK Press has commissioned a sublime, new and unabridged translation of the definitive biography of Spanish progressive and army strategist, Buenaventura Durruti.

Italian Psychology and Jewish Emigration under Fascism: From Florence to Jerusalem and New York

During this penetrating examine, Patrizia Guarnieri seems at psychology on the college of Florence to discover how Fascism and antisemitism affected the career in Italy, forcing students to relocate and locate new technique of specialist collaboration.

Confronting Fascism: Discussion Documents for a Militant Movement

New discussions wondering after which overturning tested radical theories approximately international fascism, it truly is revival, and what to do approximately it. From the ranks of militant anti-fascist activists, and produced along with Chicago Anti-Racist motion and Arsenal journal. With contributions from Xtn, Don Hamerquist, J Sakai and Mark Salotte.

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79,3 GG mit einer Bestandsgarantie versieht. Bezeichnenderweise galt es als unstrittig, dass die Demokratisierung während der beiden deutschen Systemwechsel 1945/49 und 1989/90 unmittelbar mit der Forderung nach Dezentralisierung und Bundesstaatlichkeit zu verschränken sei. Der amerikanische Bundesstaat wurde in der vergleichenden Politikwissenschaft von William Riker (1964) als Realtypus stilisiert, an dem die föderale Qualität von Bundesstaaten gemessen werden sollte. Inzwischen herrscht allerdings weitgehend Einigkeit darüber, dass es unterschiedliche Typen von Föderalstaaten – und selbstverständlich auch von Demokratien – gibt, die wiederum auf verschiedene Weise miteinander verbunden werden können und die dergestalt differenzierte Wechselwirkungen erzeugen.

Verbundsysteme und Politikverflechtung werden in der Politikwissenschaft häufig eher negativ und skeptisch bewertet, weil sie die Parlamente abwerteten und intransparente Strukturen etablierten (vgl. Kap. 5). In älteren normativen Föderalismustheorien, die noch keine Differenzierung zwischen den Föderalismustypen vornahmen, etwa in den Federalist Papers, wurde dem föderalen System hingegen generell eine Demokratie stabilisierende Funktion attestiert. Den Autoren der Federalist Papers (vgl. Hamilton et al.

6). Hierzu einige Zahlen: Nach ihren Präferenzen befragt, gaben zwischen 83% (Bayern) und 96% (Sachsen-Anhalt) der Bundesbürger an, die Länder sollten eher ihre Kräfte bündeln als sich in Wettbewerb zueinander begeben (Petersen et al. 2008: 573). Dem entspricht auch eine ausgeprägte Skepsis gegenüber einem Steuerwettbewerb. Umgekehrt würden die Verfechter ökonomischer Modelle jedoch einwenden, dass gerade verflochtene Strukturen und Kooperationsmodelle dazu beitragen, dass sich politische Akteure den Bindungen der Wähler und klaren Verantwortlichkeiten zu entziehen suchen und dass die von den Bürgern gewünschte unitarische Bundesstaatskultur gerade nicht zur Erhöhung der Responsivität führt.

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